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Institut für Altenwohnbau und
Qualitätsmanagement GmbH

05.09.2010 - 03:10 Uhr
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29.04.2005

Checkliste für Planungsvorhaben in der vollstationären Pflege (Teil 3)

Organisationsstruktur und Management

Leitbild, Selbstverständnis und Rechtsform

Handelt es sich bei dem Projektträger um einen frei-gemeinütziger Träger? Welche Rechtsform hat er gewählt?
Bei „jungen“ Projektträgern, was lag der Entscheidung zu Grunde sich für die Rechtsform, den gewählten Spitzenverband zu entscheiden?
Wie gut eingebettet ist der Träger (Verband) in die regionalen Strukturen? Hat er politischen und fachlichen Rückhalt in der Kommune?
Ist er über die Region hinaus aktiv? Wie ist der Träger entstanden (historisch gewachsene Verantwortung) und wo liegen seine Wurzeln? Wie ist sein heutiges Selbstverständnis?

Corporate Governance

Wer führt den Verband? Wie ist das Verhältnis Vorstand (ehrenamtlich oder hauptamtlich) zu Geschäftsführung (eine oder mehrere)?
Wie sind die Aufgaben zwischen den Entscheidungsträgern verteilt? Gibt es ein Organigramm?
Wo ist das geplante Projekt administrativ, wirtschaftlich, fachlich und logistisch verortet?
Gibt es Strukturdiagramme über alle Geschäftsfelder?
Wer wird zukünftig für das Projekt verantwortlich sein?
Ist eine Einbettung in die bestehende Struktur oder eine Erweiterung geplant?
Bei Einbettung, wie wird den veränderten bzw. und /oder zusätzlichen Anforderungen personell und organisatorisch begegnet? Sind die Zuständigkeiten klar geregelt?
Welche Managementstruktur ist bei Erweiterung bzw. Neugestaltung vorgesehen? Unklare Vorstellungen sind Hinweise auf eine noch unzureichende Auseinandersetzung mit der Betriebsphase.
Gibt es für die Gesamteinrichtung ein QM System?
Wie lange wird dies schon eingesetzt und mit welchen Ergebnissen?
Gibt es Vergleiche mit anderen Einrichtungen und erstreckt sich das System auf den gesamten Träger oder nur auf Teilbereiche?
Gleiche Fragen zum Controlling!
Ist die Bedeutung der Personalentwicklung erkannt, gibt es Ideen oder sogar schon konkrete Vorstellungen das erforderliche Personal zu entwickeln, bzw. zu finden (Fachpersonal!)?

Qualität des operativen Managements

Hat das Management eine umfassende und differenzierte Information über die Erlös- und Kostenstrukturen der bestehenden und der geplanten Geschäftsfelder? Gibt es eine Abgrenzung zwischen diesen?
Werden die (ideellen) Verbandsaufgaben von den Aufgaben aus den Versorgungsverträgen und anderen vertraglichen Verpflichtungen im Binnenverhältnis und nach Außen hinreichend genau getrennt?
Drückt sich dies auch in der konkreten personellen Besetzung der Vorstände und der Geschäftsführung aus?
Wird der Träger nach seiner Selbsteinschätzung in seiner Gesamtheit als kompetent und leistungsstark eingeschätzt und/oder gibt es hier Unterschiede in den Geschäftsfeldern?
Bei neuen Leistungsbereichen, wird dem Träger dieses neue Aufgabenfeld „zugetraut“?
Hat der Träger eine interne Stärken- und Schwächenanalyse durchgeführt. Wo liegen seine Stärken, wo die Schwächen?
Beteiligt das Management die leitenden Mitarbeiter und die Bewohner respektive ihre Vertreter an den strategischen oder nur an den operativen Entscheidungsprozeßen?
Ist die Mitarbeiterschaft über das Projekt bzw. das Vorhaben unterrichtet oder hat sie daran mitwirken können.
Inwieweit wurden und werden die Angehörigen bei Veränderungen im Bestand oder Umstrukturierungen beteiligt und einbezogen?
Gibt es ein Beschwerdemanagement? Wie lange schon mit welchen Ergebnissen und Konsequenzen?

 

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